Heimweh

Publié le par RCW

Essai d’explication de ce qu’est le « Heimweh », ce mot germanique difficilement traduisible, en hommage à Stephan Eicher , oui je sais aussi citer du « people » quand il faut. Certes, la traduction littérale est « le mal du pays », mais c’est loin d’être suffisant. Je donne ma définition en allemand, ça change de l'anglais et c'est aussi ma deuxième langue du coeur.

 

Heimweh

 

Goldtränen der Kindheit, Zigarrengeruch vom Großvater,

Hornung statt „Février“, Traubenmost im Mund, Spätjahrwind,

Küchenwärme, Mutterstimme, Vaters Stärke und Vatersangst,

Rote Hände von Himbeerenbrühe, Großmutters altmodischer Plattenspieler,

Winterskälte, Familienstammwärme, Glühwein oder „Vinchaud“,

 Beerewecke und Heintje, Hanstrapp und Mitternachtsmesse,

 

Heißer Sommer und warten auf Regen um die Arbeit auf dem Feld zu verhindern,

Schwarzweiß Fernseher, Sendungen auf Französisch, Derrick auf Deutsch,

Brennholz spalten, erstes frisches Bier, Geborgenheit, Sicherheit.

Dialekt und spuck' hinter die Vogesen,

Dialekt und spuck' über Hochdeutsch von drüben.

 

Erste Liebe, erster Schreck, totgeschlagene Sexualität und langsame Wiederauferstehung,

Neue Lieben, Aufwachen des Ich, erste Texte,

Erste Freudentränen vor dem Straßburger Münster,

Emotion vor Kunst,  vertieft in Thomas Mann,

Begriff von dreifacher Kultur,

Der Rhein ist keine Grenze sondern eine Ader,

Hans Arp ist ein Europäer,

Ich möchte nur noch lieben, Menschen treffen, und lieben und lieben.

 

Heimweh ist wenn ich diese große Wiege nicht mehr fühlen kann und wenn mein Körper und meine Seele sich so leer fassen lassen wie ein Grab ohne Körper.

 

RcW octobre 2007

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