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Samedi 29 mars 2008
Ich stecke meine Finger in die Steckdose, ich brauche Strom.

Mama, danke für deine Liebe, aber ich brauche jetzt Kontakt, Haut unter meinen Fingern, einen warmen Atemhauch auf meinem Gesicht.


Abends geh ich auf dem nassen Pflaster, umrahmt von Nacht, guck’ mir einen Stern an, denke es könnte meiner sein oder ist er dein blasses Licht noch so weit von mir…

Wörter kreuzen sich in meinen Gedanken, warum, was ist aus dem geworden, wieso kam da nur ein Lächeln und nie mehr, was will denn Gott von mir, wo braucht mich denn Jemand…

 Eine Hülle Wind legt sich um mich herum. Will er  mir sagen, dass ich warten soll, dass es noch Hoffnung gibt, dass ich trotz allem nicht vergessen bin…

Ich drück’ meinen Kopf gegen die nasse Rinde des einzigen Baumes neben dem kalten Kanal. Wassertropfen fallen in meinen Nacken, Gefühl von Leben, Gefühl  von Unendlichkeit trotz meiner Tage voller Illusionen… voll Musik mit der ich mein CD Laufwerk füttere, voller Menschen die im Internet Wörter erfüllt von Hoffnung auskotzen nur um ihre Selbstbefriedigung erreichen zu können… Eine traurige Welt, in der sich das "einen runterholen" das Nachtgebet ist.

Ich warte auf deine Arme, auf  deine Lippen die mit einer heimlichen Sprache unser Universum erfinden, die aus einfachen Küsse ein Bündnis schließen.
 
Alleine auf feuchten Blättern zu liegen ist der Anfang des Todes, mit dir, unbekannter, wäre es unsere Wolke, unser Zimmer im Ritz.

Versteck’ dich nicht mehr lange, komm egal wo her… ich brauche keine Teenager Träumereien, ich brauche deine Wirklichkeit.

 

RcW mars 2008

 

 

Par RCW - Publié dans : Mes convictions, mes attaches
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